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Klassen 1–4

SchulwegLabor

Planen Sie ein Klassenprojekt mit Übungen, Elternimpuls und Jahresplan. Für eine einzelne Stunde steht weiter unten der UnterrichtsNavigator mit vollständigen Unterrichtsunterlagen bereit.

Das LVW-SchulwegLabor · Klassen 1–4

Unsere Klasse macht den Schulweg zum Lernort.

Ein Projekt, das Unterricht, Beobachtung, Elternarbeit und gemeinsames Weiterlernen verbindet. Stellen Sie Ihr Paket zusammen und machen Sie die Ergebnisse der Klasse sichtbar.

  1. 01 · Wahrnehmen und Fragen stellen
  2. 02 · Im geschützten Rahmen üben
  3. 03 · Entscheidungen begründen
  4. 04 · Gemeinsam weiterarbeiten

Ohne Anmeldung. Ihre Auswahl und Übungsantworten bleiben nur bis zum Neuladen dieser Seite im Browser; sie werden nicht von diesem Werkzeug übertragen oder gespeichert. Bitte keine Schülernamen oder Wohnadressen eingeben.

Ihr Projekt in drei Angaben

Klasse 190 MinutenMehrere Ausdrucksformen

Unser Schulweg

Beobachtungen beschreiben und eine begründete Entscheidung für einen gemeinsam geprüften Übungsweg erklären.

  1. 10 Min. · Einstieg und erster Übungscheck
  2. 15 Min. · Beobachten und Fragen sammeln
  3. 30 Min. · Angeleitet erkunden oder im geschützten Raum üben
  4. 25 Min. · Ergebnisse besprechen und zweiten Übungscheck durchführen
  5. 10 Min. · Elternimpuls und nächsten Schritt festlegen

Vorbereitung durch die Lehrkraft: Lernort, Aufsicht, Zugänglichkeit und Material vorab prüfen. Erkundungen nur begleitet von einem geeigneten sicheren Standort aus. Keine selbstständigen Tests im fließenden Verkehr und keine Eingriffe in den Verkehr. Alle Aufgaben können alternativ an einem Modell im Klassenraum bearbeitet werden.

Auftrag 1

Zeichnet einen erfundenen Weg zur Schule. Markiert Stellen, die eine erwachsene Begleitung vorab prüfen soll.

Auftrag 2

Vergleicht zwei Beispielwege: Wo kann man gut sehen? Wo sind Einfahrten oder Hindernisse? Begründet eure Wahl.

Auftrag 3

Spielt auf dem Schulhof: Eine Person beschreibt eine Beobachtung, die andere erklärt eine vorsichtige Entscheidung.

Klassen 1–2: Aufträge vorlesen und vormachen; Antworten zeigen, sprechen oder zeichnen lassen. Mündliche, zeichnerische und schriftliche Beiträge sind möglich.

Gesamtes Projektpaket ansehen
LVW-SCHULWEGLABOR · PROJEKTPAKET
Unser Schulweg · Klasse 1 · 90 Minuten
LERNZIEL
Beobachtungen beschreiben und eine begründete Entscheidung für einen gemeinsam geprüften Übungsweg erklären.
VORBEREITUNG
Lehrkraft prüft Lernort, Aufsicht, Zugänglichkeit und Material vorab. Erkundungen nur begleitet von einem geeigneten sicheren Standort aus. Keine selbstständigen Tests im fließenden Verkehr, keine Eingriffe in den Verkehr. Alternativ alle Situationen als Modell im Klassenraum bearbeiten.
Material: Papier, Stifte, fiktive Situationskarten; bei Praxis zusätzlich geeignetes Material nach Prüfung durch die Lehrkraft.
ABLAUF
10 Min. · Einstieg und erster Übungscheck
15 Min. · Beobachten und Fragen sammeln
30 Min. · Angeleitet erkunden oder im geschützten Raum üben
25 Min. · Ergebnisse besprechen und zweiten Übungscheck durchführen
10 Min. · Elternimpuls und nächsten Schritt festlegen
ERKUNDUNGSAUFTRÄGE
1. Zeichnet einen erfundenen Weg zur Schule. Markiert Stellen, die eine erwachsene Begleitung vorab prüfen soll.
2. Vergleicht zwei Beispielwege: Wo kann man gut sehen? Wo sind Einfahrten oder Hindernisse? Begründet eure Wahl.
3. Spielt auf dem Schulhof: Eine Person beschreibt eine Beobachtung, die andere erklärt eine vorsichtige Entscheidung.
DIFFERENZIERUNG
Aufgaben vorlesen, mit Bildern und Gegenständen zeigen, Antworten mündlich oder zeichnerisch sammeln.
Mündliche, zeichnerische und schriftliche Antworten gleichwertig ermöglichen.
BEOBACHTUNGSBOGEN
Situation / sachliche Beobachtung / offene Frage / Vorschlag / zuständige erwachsene Ansprechperson
____________________________________________________________
____________________________________________________________
VORHER-NACHHER-ÜBUNG
1. Eine hohe Hecke verdeckt einen Teil einer Straße. Was können wir daraus schließen?
   1) Wenn ich kein Fahrzeug sehe, ist keines da.
   2) Ein Teil bleibt verborgen. Wir brauchen eine von Erwachsenen geprüfte Lösung.
   3) Ein Geräusch genügt, um die Situation vollständig zu beurteilen.
Antwort vorher: ____  Antwort nachher: ____  Begründung: __________________
2. Ein kurzer Beispielweg ist unübersichtlich. Ein längerer Weg hat gemeinsam geprüfte Querungsstellen. Was ist sinnvoll?
   1) Immer den kürzesten Weg nehmen.
   2) Jeden Tag spontan einen neuen Weg ausprobieren.
   3) Die geprüften Wege mit Erwachsenen vergleichen und die Wahl begründen.
Antwort vorher: ____  Antwort nachher: ____  Begründung: __________________
3. Vor der Schule ist ein Gehweg zugestellt. Wie berichten wir darüber?
   1) Sachlich beschreiben, was wir vom sicheren Standort aus beobachtet haben.
   2) Kennzeichen und Fotos anderer Kinder im Internet veröffentlichen.
   3) Selbst auf die Fahrbahn gehen und den Verkehr regeln.
Antwort vorher: ____  Antwort nachher: ____  Begründung: __________________
LÖSUNGSIMPULSE FÜR DIE LEHRKRAFT
1: Antwort 2. Keine Fahrzeuge zu sehen bedeutet bei verdeckter Sicht nicht, dass die Situation übersichtlich ist. Besprecht eine geeignete Lösung mit der Begleitung.
2: Antwort 3. Länge allein entscheidet nicht. Entscheidend sind die örtlichen Bedingungen und die gemeinsam geprüften Möglichkeiten.
3: Antwort 1. Eine sachliche Beschreibung hilft bei der weiteren Prüfung durch Erwachsene. Die Klasse greift nicht selbst in den Verkehr ein.
Die wiederholten Fragen zeigen Antworten und Gesprächsbedarf. Sie sind kein validierter Test und keine Freigabe für einen selbstständigen Schulweg.
ELTERNINFORMATION
Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,
wir arbeiten zum Thema „Unser Schulweg“. Unser Ziel: Beobachtungen beschreiben und eine begründete Entscheidung für einen gemeinsam geprüften Übungsweg erklären.
Gehen Sie einen mit der Schule abgestimmten Weg gemeinsam ab. Lassen Sie Ihr Kind Beobachtungen beschreiben und Entscheidungen erklären. Besprechen Sie Stellen, an denen Hilfe nötig ist.
Bitte geben Sie der Lehrkraft Rückmeldung zu offenen Fragen. Datum und schulische Absprachen ergänzen: __________________
KLASSENPLAKAT
Das haben wir beobachtet: __________________
Das haben wir geübt: __________________
Das möchten wir weiter klären: __________________
Unser nächster Schritt / wer / bis wann: __________________
WEITERARBEIT IM SCHULJAHR
Herbst: Wege und Sicht · Winter: Wahrnehmung und Rücksicht · Frühjahr: Bewegung und Radvorbereitung · Sommer: Ergebnisse und Übergänge. In das schulinterne Curriculum einordnen.
RADFAHRKOMPETENZ WEITERENTWICKELN
Lernweg Klasse 1–4: https://www.landesverkehrswacht.berlin/radfahrpruefung#radkompetenzpfad
Familien: https://www.landesverkehrswacht.berlin/radfahrpruefung#familien-ueben
GRUNDLAGEN
Land Berlin: https://www.berlin.de/sen/bildung/unterricht/faecher-rahmenlehrplaene/faecheruebergreifende-themen/mobilitaetsbildung-und-verkehrserziehung/
DVR – Kind und Verkehr: https://www.dvr.de/fileadmin/downloads/Kampagnen/kind-und-verkehr/Broschuere_KuV_Sicher-mit-Kindern-durch-den-Strassenverkehr.pdf
Eigenständige LVW-Unterrichtshilfe. Pädagogische Verantwortung und örtliche Prüfung verbleiben bei der Schule. Keine personenbezogenen Schülerdaten eintragen.
Fahrrad üben · Lernweg Klasse 1–4

Radfahrkompetenz aufbauen

Radfahrkompetenz beginnt nicht erst in der 4. Klasse. Der zentrale LVW-RadkompetenzPfad verbindet Klassenstufe, Übungsschwerpunkt, Lernort und Unterrichtsblatt. Er ergänzt das Klassenprojekt und bleibt an einem Ort gepflegt.

Aktuelle Auswahl: Klasse 1 · 90 Minuten. Diese Angaben werden beim Öffnen des Lernwegs übernommen.

Für praktische Aufgaben bleiben die pädagogische Planung, der geeignete Übungsraum und die passende Begleitung maßgeblich.

Wahrnehmen · Begründen · Weiterüben

Vorher und nachher: Was erklären wir anders?

Drei gemeinsame Gesprächsaufgaben für alle Projektthemen. Die Lehrkraft liest bei Bedarf vor. Erst vor dem Projekt antworten, dann nach der Übung erneut. Besprechen Sie besonders die Begründungen.

Dieselben Fragen werden wiederholt; Erinnerung kann das Ergebnis beeinflussen. Der Vergleich ist eine Unterrichtshilfe, kein validierter Kompetenztest und keine Freigabe für einen selbstständigen Schulweg.

1 · Vor dem Projekt

1. Eine hohe Hecke verdeckt einen Teil einer Straße. Was können wir daraus schließen?
2. Ein kurzer Beispielweg ist unübersichtlich. Ein längerer Weg hat gemeinsam geprüfte Querungsstellen. Was ist sinnvoll?
3. Vor der Schule ist ein Gehweg zugestellt. Wie berichten wir darüber?

Bitte wählen Sie zu jeder der drei Aufgaben eine Antwort.

Von der Beobachtung zum nächsten Schritt

Klassenplakat

Das haben wir entdeckt · Das haben wir geübt · Das bleibt offen. Die druckbare Vorlage im Paket hilft, Ergebnisse gemeinsam vorzustellen.

Elternimpuls

Gehen Sie einen mit der Schule abgestimmten Weg gemeinsam ab. Lassen Sie Ihr Kind Beobachtungen beschreiben und Entscheidungen erklären. Besprechen Sie Stellen, an denen Hilfe nötig ist.

Ein passender Elternbrief mit Platz für Datum und schulische Absprachen ist im Projektpaket enthalten.

Maßnahmenliste

Beobachtung, offene Frage, Vorschlag, erwachsene Ansprechperson und nächsten Termin festhalten. Keine Namen oder Bilder anderer Kinder sammeln.

Zuständige Wege finden →
Materialien · differenziert weiterlernen

Materialien und Jahresplan für Ihre Grundschulklasse

Ihre Projektauswahl von oben wird übernommen. Ergänzen Sie Aufgabenstufe, Bildkarten und Jahresplanung.

Aktuelle Grundschulauswahl: Klasse 1 · Unser Schulweg · 90 Minuten. Diese Angaben ändern Sie im SchulwegLabor oben.

Klasse 1 · Unser Schulweg · Start · zeigen und zuordnen

Das Grundschulpaket wird um die ausgewählte Aufgabenstufe und die Bildkarten ergänzt. Den vollständigen Text können Sie unten öffnen.

Aktuelles Unterrichtspaket als Text ansehen
LVW-SCHULWEGLABOR · PROJEKTPAKET
Unser Schulweg · Klasse 1 · 90 Minuten
LERNZIEL
Beobachtungen beschreiben und eine begründete Entscheidung für einen gemeinsam geprüften Übungsweg erklären.
VORBEREITUNG
Lehrkraft prüft Lernort, Aufsicht, Zugänglichkeit und Material vorab. Erkundungen nur begleitet von einem geeigneten sicheren Standort aus. Keine selbstständigen Tests im fließenden Verkehr, keine Eingriffe in den Verkehr. Alternativ alle Situationen als Modell im Klassenraum bearbeiten.
Material: Papier, Stifte, fiktive Situationskarten; bei Praxis zusätzlich geeignetes Material nach Prüfung durch die Lehrkraft.
ABLAUF
10 Min. · Einstieg und erster Übungscheck
15 Min. · Beobachten und Fragen sammeln
30 Min. · Angeleitet erkunden oder im geschützten Raum üben
25 Min. · Ergebnisse besprechen und zweiten Übungscheck durchführen
10 Min. · Elternimpuls und nächsten Schritt festlegen
ERKUNDUNGSAUFTRÄGE
1. Zeichnet einen erfundenen Weg zur Schule. Markiert Stellen, die eine erwachsene Begleitung vorab prüfen soll.
2. Vergleicht zwei Beispielwege: Wo kann man gut sehen? Wo sind Einfahrten oder Hindernisse? Begründet eure Wahl.
3. Spielt auf dem Schulhof: Eine Person beschreibt eine Beobachtung, die andere erklärt eine vorsichtige Entscheidung.
DIFFERENZIERUNG
Aufgaben vorlesen, mit Bildern und Gegenständen zeigen, Antworten mündlich oder zeichnerisch sammeln.
Mündliche, zeichnerische und schriftliche Antworten gleichwertig ermöglichen.
BEOBACHTUNGSBOGEN
Situation / sachliche Beobachtung / offene Frage / Vorschlag / zuständige erwachsene Ansprechperson
____________________________________________________________
____________________________________________________________
VORHER-NACHHER-ÜBUNG
1. Eine hohe Hecke verdeckt einen Teil einer Straße. Was können wir daraus schließen?
   1) Wenn ich kein Fahrzeug sehe, ist keines da.
   2) Ein Teil bleibt verborgen. Wir brauchen eine von Erwachsenen geprüfte Lösung.
   3) Ein Geräusch genügt, um die Situation vollständig zu beurteilen.
Antwort vorher: ____  Antwort nachher: ____  Begründung: __________________
2. Ein kurzer Beispielweg ist unübersichtlich. Ein längerer Weg hat gemeinsam geprüfte Querungsstellen. Was ist sinnvoll?
   1) Immer den kürzesten Weg nehmen.
   2) Jeden Tag spontan einen neuen Weg ausprobieren.
   3) Die geprüften Wege mit Erwachsenen vergleichen und die Wahl begründen.
Antwort vorher: ____  Antwort nachher: ____  Begründung: __________________
3. Vor der Schule ist ein Gehweg zugestellt. Wie berichten wir darüber?
   1) Sachlich beschreiben, was wir vom sicheren Standort aus beobachtet haben.
   2) Kennzeichen und Fotos anderer Kinder im Internet veröffentlichen.
   3) Selbst auf die Fahrbahn gehen und den Verkehr regeln.
Antwort vorher: ____  Antwort nachher: ____  Begründung: __________________
LÖSUNGSIMPULSE FÜR DIE LEHRKRAFT
1: Antwort 2. Keine Fahrzeuge zu sehen bedeutet bei verdeckter Sicht nicht, dass die Situation übersichtlich ist. Besprecht eine geeignete Lösung mit der Begleitung.
2: Antwort 3. Länge allein entscheidet nicht. Entscheidend sind die örtlichen Bedingungen und die gemeinsam geprüften Möglichkeiten.
3: Antwort 1. Eine sachliche Beschreibung hilft bei der weiteren Prüfung durch Erwachsene. Die Klasse greift nicht selbst in den Verkehr ein.
Die wiederholten Fragen zeigen Antworten und Gesprächsbedarf. Sie sind kein validierter Test und keine Freigabe für einen selbstständigen Schulweg.
ELTERNINFORMATION
Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,
wir arbeiten zum Thema „Unser Schulweg“. Unser Ziel: Beobachtungen beschreiben und eine begründete Entscheidung für einen gemeinsam geprüften Übungsweg erklären.
Gehen Sie einen mit der Schule abgestimmten Weg gemeinsam ab. Lassen Sie Ihr Kind Beobachtungen beschreiben und Entscheidungen erklären. Besprechen Sie Stellen, an denen Hilfe nötig ist.
Bitte geben Sie der Lehrkraft Rückmeldung zu offenen Fragen. Datum und schulische Absprachen ergänzen: __________________
KLASSENPLAKAT
Das haben wir beobachtet: __________________
Das haben wir geübt: __________________
Das möchten wir weiter klären: __________________
Unser nächster Schritt / wer / bis wann: __________________
WEITERARBEIT IM SCHULJAHR
Herbst: Wege und Sicht · Winter: Wahrnehmung und Rücksicht · Frühjahr: Bewegung und Radvorbereitung · Sommer: Ergebnisse und Übergänge. In das schulinterne Curriculum einordnen.
RADFAHRKOMPETENZ WEITERENTWICKELN
Lernweg Klasse 1–4: https://www.landesverkehrswacht.berlin/radfahrpruefung#radkompetenzpfad
Familien: https://www.landesverkehrswacht.berlin/radfahrpruefung#familien-ueben
GRUNDLAGEN
Land Berlin: https://www.berlin.de/sen/bildung/unterricht/faecher-rahmenlehrplaene/faecheruebergreifende-themen/mobilitaetsbildung-und-verkehrserziehung/
DVR – Kind und Verkehr: https://www.dvr.de/fileadmin/downloads/Kampagnen/kind-und-verkehr/Broschuere_KuV_Sicher-mit-Kindern-durch-den-Strassenverkehr.pdf
Eigenständige LVW-Unterrichtshilfe. Pädagogische Verantwortung und örtliche Prüfung verbleiben bei der Schule. Keine personenbezogenen Schülerdaten eintragen.

BILDKARTEN UND AUFGABENSTUFE
Thema: Unser Schulweg
Start · zeigen und zuordnen
Wähle eine Bildkarte. Zeige oder zeichne eine Beobachtung zu unserem Thema. Sage einen kurzen Satz dazu.
Mündliche, zeichnerische oder schriftliche Antworten sind möglich.

VIER BILDKARTEN
SCHAUEN: Was sehe ich? Was weiß ich noch nicht?
PAUSE: Ich nehme mir Zeit. Ich entscheide in Ruhe.
GEMEINSAM: Ich darf Nein sagen. Wir helfen uns.
PLANEN: Ich habe einen Plan. Ich weiß, wen ich fragen kann.

LVW-SCHULJAHRESPLAN · KLASSE 1
10 Einheiten à 45 Minuten · Start: Herbst
Anpassbare Planungshilfe; schulinterne Vorgaben, Lerngruppe und örtliche Bedingungen bleiben maßgeblich.

1. Wege wahrnehmen · geplant
Herbst · Abschnitt 1
Baut auf: Vorwissen der Klasse
An einer erfundenen Karte beobachten und offene Fragen sammeln.
Ergebnis: Gemeinsame Fragenkarte
Datum / Notiz: __________________

2. Aufmerksamkeit steuern · geplant
Herbst · Abschnitt 2
Baut auf: Gemeinsame Fragenkarte
Mit der Fragenkarte eine Ablenkungssituation im Klassenraum besprechen.
Ergebnis: Persönliche Pausenstrategie
Datum / Notiz: __________________

3. Bewegung und Balance · geplant
Herbst · Abschnitt 3
Baut auf: Persönliche Pausenstrategie
Geeignete angeleitete Bewegungsaufgaben im geschützten Raum auswählen. Beobachtungen ohne Leistungsrangfolge besprechen.
Passender Lernweg: https://www.landesverkehrswacht.berlin/radfahrpruefung?grade=1&focus=motorik&time=45&place=schulhof#radkompetenzpfad
Ergebnis: Bewegungsbeobachtung
Datum / Notiz: __________________

4. Radfahrkompetenz · Klasse 1 · geplant
Herbst · Abschnitt 4
Baut auf: Bewegungsbeobachtung
Im zentralen RadkompetenzPfad die Klassenstufe 1 wählen. Einen zu den Voraussetzungen passenden Übungsbaustein auswählen und unter geeigneter Anleitung im abgesicherten Übungsraum bearbeiten.
Passender Lernweg: https://www.landesverkehrswacht.berlin/radfahrpruefung?grade=1&focus=motorik&time=45&place=schulhof#radkompetenzpfad
Ergebnis: Radfahr-Übungsplan
Datum / Notiz: __________________

5. Schrittweise weiterüben · geplant
Herbst · Abschnitt 5
Baut auf: Radfahr-Übungsplan
An den Radfahr-Übungsplan anknüpfen: Was gelingt mit Unterstützung, was wird weiter geübt? Beobachtungen mit der Lehrkraft besprechen.
Passender Lernweg: https://www.landesverkehrswacht.berlin/radfahrpruefung?grade=1&focus=motorik&time=45&place=schulhof#radkompetenzpfad
Ergebnis: Fortschrittsbogen
Datum / Notiz: __________________

6. Rücksicht und gemeinsame Regeln · geplant
Herbst · Abschnitt 6
Baut auf: Fortschrittsbogen
Erfahrungen aus den Übungen sammeln und Regeln für ein rücksichtsvolles Miteinander im Übungsraum erklären.
Ergebnis: Gemeinsame Regeltafel
Datum / Notiz: __________________

7. Wahrnehmen und kommunizieren · geplant
Herbst · Abschnitt 7
Baut auf: Gemeinsame Regeltafel
Die gemeinsame Regeltafel auf eine neue Beispielsituation übertragen. Eine Beobachtung beschreiben und eine begründete Entscheidung erklären.
Ergebnis: Entscheidungskarte
Datum / Notiz: __________________

8. Wege und Alternativen planen · geplant
Herbst · Abschnitt 8
Baut auf: Entscheidungskarte
Die Entscheidungskarte auf einen neuen Weg und eine Störung übertragen.
Ergebnis: Beispielweg mit Plan B
Datum / Notiz: __________________

9. Schulumfeld mitgestalten · geplant
Herbst · Abschnitt 9
Baut auf: Beispielweg mit Plan B
Fragenkarte, Vereinbarung und Plan B zu einem sachlichen Vorschlag bündeln.
Ergebnis: Begründeter Klassenvorschlag
Datum / Notiz: __________________

10. Ergebnisse reflektieren · geplant
Herbst · Abschnitt 10
Baut auf: Begründeter Klassenvorschlag
Die Produkte vergleichen: Was erklären wir jetzt anders? Was bleibt offen?
Ergebnis: Lernportfolio und nächstes Ziel
Datum / Notiz: __________________

Abschluss: Produkte mit den Ausgangsfragen vergleichen und das nächste Lernziel festlegen.
Gemeinsam lernen · unterschiedliche Zugänge

Bildkarten und drei Aufgabenstufen

Die Symbole dienen als Gesprächshilfe und sind keine Verkehrszeichen. Lesen Sie die Sätze vor, zeigen Sie auf eine Karte oder lassen Sie die Kinder ihre Antwort zeichnen. Die Bedeutung wird gemeinsam geklärt.

SCHAUEN

Was sehe ich? Was weiß ich noch nicht?

PAUSE

Ich nehme mir Zeit. Ich entscheide in Ruhe.

GEMEINSAM

Ich darf Nein sagen. Wir helfen uns.

PLANEN

Ich habe einen Plan. Ich weiß, wen ich fragen kann.

Start

Eine Karte zeigen. Eine Beobachtung sagen oder zeichnen. Zwischen zwei Möglichkeiten wählen. Ein Auftrag pro Schritt.

Vertiefung

Zwei Möglichkeiten vergleichen. Eine Entscheidung mit einer Karte erklären. Eine offene Frage nennen.

Transfer

Eine neue Situation bearbeiten. Unterschiedliche Bedürfnisse abwägen. Eine begründete Lösung mit ihren Grenzen vorstellen.

Die Aufgabenstufen sind wählbare Zugänge und keine Einstufung eines Kindes. Mündliche, zeichnerische und schriftliche Beiträge sind möglich. Die kurzen Sätze sind einfache Formulierungen, keine zertifizierte Leichte Sprache. Pausen, Rückzug, vorab geprüfte Zugänglichkeit und individuelle Unterstützung werden von der Lehrkraft eingeplant.

Aufbauen statt neu anfangen

Ihr Schuljahresplan für Klasse 1

Jede Einheit nutzt ein Ergebnis aus der vorherigen. Die Lernprodukte werden am Ende zu einem Klassenportfolio verbunden. Der Plan ist eine anpassbare Unterrichtshilfe; die Schule legt Termine, Umfang und Einordnung in das Curriculum fest.

0 von 10 Einheiten als bearbeitet markiert

10 aufeinander aufbauende Einheiten anzeigen
  1. 1. Wege wahrnehmen

    Herbst · Abschnitt 1 · 45 Minuten

    Baut auf: Vorwissen der Klasse

    An einer erfundenen Karte beobachten und offene Fragen sammeln.

    Ergebnis für die nächste Einheit: Gemeinsame Fragenkarte

  2. 2. Aufmerksamkeit steuern

    Herbst · Abschnitt 2 · 45 Minuten

    Baut auf: Gemeinsame Fragenkarte

    Mit der Fragenkarte eine Ablenkungssituation im Klassenraum besprechen.

    Ergebnis für die nächste Einheit: Persönliche Pausenstrategie

  3. 3. Bewegung und Balance

    Herbst · Abschnitt 3 · 45 Minuten

    Baut auf: Persönliche Pausenstrategie

    Geeignete angeleitete Bewegungsaufgaben im geschützten Raum auswählen. Beobachtungen ohne Leistungsrangfolge besprechen.

    Ergebnis für die nächste Einheit: Bewegungsbeobachtung

    Fahrrad-Lernweg für Klasse 1 öffnen →

  4. 4. Radfahrkompetenz · Klasse 1

    Herbst · Abschnitt 4 · 45 Minuten

    Baut auf: Bewegungsbeobachtung

    Im zentralen RadkompetenzPfad die Klassenstufe 1 wählen. Einen zu den Voraussetzungen passenden Übungsbaustein auswählen und unter geeigneter Anleitung im abgesicherten Übungsraum bearbeiten.

    Ergebnis für die nächste Einheit: Radfahr-Übungsplan

    Fahrrad-Lernweg für Klasse 1 öffnen →

  5. 5. Schrittweise weiterüben

    Herbst · Abschnitt 5 · 45 Minuten

    Baut auf: Radfahr-Übungsplan

    An den Radfahr-Übungsplan anknüpfen: Was gelingt mit Unterstützung, was wird weiter geübt? Beobachtungen mit der Lehrkraft besprechen.

    Ergebnis für die nächste Einheit: Fortschrittsbogen

    Fahrrad-Lernweg für Klasse 1 öffnen →

  6. 6. Rücksicht und gemeinsame Regeln

    Herbst · Abschnitt 6 · 45 Minuten

    Baut auf: Fortschrittsbogen

    Erfahrungen aus den Übungen sammeln und Regeln für ein rücksichtsvolles Miteinander im Übungsraum erklären.

    Ergebnis für die nächste Einheit: Gemeinsame Regeltafel

  7. 7. Wahrnehmen und kommunizieren

    Herbst · Abschnitt 7 · 45 Minuten

    Baut auf: Gemeinsame Regeltafel

    Die gemeinsame Regeltafel auf eine neue Beispielsituation übertragen. Eine Beobachtung beschreiben und eine begründete Entscheidung erklären.

    Ergebnis für die nächste Einheit: Entscheidungskarte

  8. 8. Wege und Alternativen planen

    Herbst · Abschnitt 8 · 45 Minuten

    Baut auf: Entscheidungskarte

    Die Entscheidungskarte auf einen neuen Weg und eine Störung übertragen.

    Ergebnis für die nächste Einheit: Beispielweg mit Plan B

  9. 9. Schulumfeld mitgestalten

    Herbst · Abschnitt 9 · 45 Minuten

    Baut auf: Beispielweg mit Plan B

    Fragenkarte, Vereinbarung und Plan B zu einem sachlichen Vorschlag bündeln.

    Ergebnis für die nächste Einheit: Begründeter Klassenvorschlag

  10. 10. Ergebnisse reflektieren

    Herbst · Abschnitt 10 · 45 Minuten

    Baut auf: Begründeter Klassenvorschlag

    Die Produkte vergleichen: Was erklären wir jetzt anders? Was bleibt offen?

    Ergebnis für die nächste Einheit: Lernportfolio und nächstes Ziel

Markierungen bleiben nur bis zum Neuladen dieser Seite erhalten. Exportieren Sie den Plan, um Ihren Stand zu behalten. Bei Änderung von Klassenstufe oder Umfang beginnen die Markierungen neu.

Praxisbeispiel · Roter Ritter 2026

„Sicher in die Schule“: vorbereiten, erleben, vertiefen

Preisverleihung mit dem Roten Ritter und Uwe Karck, Vizepräsident LVW Berlin

Das LVW-Projekt „Sicher in die Schule“ wurde am 23. Oktober 2026 mit dem Präventionspreis „Der Rote Ritter 2026“ ausgezeichnet.

Für Ihre Unterrichtsplanung lässt sich der Dreischritt als Leitfrage nutzen: Was klären wir vorher? Was erleben und üben wir angeleitet? Wie erklären und vertiefen wir anschließend unsere Erfahrungen?

Die Auszeichnung gilt dem Projekt „Sicher in die Schule“. Das SchulwegLabor und die Unterrichtswerkstatt sind ergänzende digitale Planungshilfen.

Bericht und Urkunde ansehen →

Vorbereiten

Fragen sammeln, Begriffe klären und einen passenden Lernort auswählen.

Erleben

Eine angeleitete Aufgabe bearbeiten; Wahrnehmungen und Entscheidungen besprechen.

Vertiefen

Ein Ergebnis erklären, Eltern einbeziehen und einen nächsten Übungsschritt festhalten.

Transferauftrag: Übertragen Sie den Dreischritt auf „Unser Schulweg“. Welche Vorbereitung benötigt die Klasse, wie wird begleitet und welches Ergebnis soll am Ende erklärt werden?

Eine passende Anfrage für Ihre Schule

Klasse, Thema, Zeitrahmen, Aufgabenstufe und Schuljahresplan werden aus Ihrer Auswahl übernommen. Ergänzen Sie Schule, Bezirk und Zeitraum. Bitte keine personenbezogenen Angaben zu Kindern eintragen.

Es wird nichts automatisch versendet. Der E-Mail-Link öffnet einen Entwurf in Ihrem E-Mail-Programm. Eine Änderung der Auswahl oder der Schulangaben erstellt die Textvorlage neu und ersetzt manuelle Ergänzungen. Ein Angebot oder Termin wird erst mit der LVW abgestimmt.

Fachliche Orientierung: Land Berlin · Mobilitätsbildung und Verkehrserziehung · DVR · Kind und Verkehr. Eigenständige LVW-Unterrichtshilfe · Stand November 2026.

Eine einzelne Unterrichtsstunde planen · UnterrichtsNavigator
Berliner Grundlagen und weitere Unterrichtshinweise
Neu für Berliner Lehrkräfte

10 Stunden Mobilitätsbildung – ohne zehn Stunden Zusatzplanung.

In der Berliner Grundschule sind in jeder Jahrgangsstufe jährlich mindestens zehn Stunden Mobilitätsbildung und Verkehrserziehung vorgesehen. Die Inhalte müssen dabei kein isolierter Zusatzblock sein: Sie lassen sich fachübergreifend, im Ganztag, als Projekt und mit außerschulischen Partnern umsetzen.

Worum es fachlich geht: Kinder sollen Verkehrssituationen wahrnehmen, Gefahren vorausschauend erkennen, Entscheidungen begründen, sicher und rücksichtsvoll handeln sowie Mobilität unter sozialen, gesundheitlichen und ökologischen Gesichtspunkten beurteilen.
Sicherheit

Selbstständig und vorausschauend

Vom Schulweg bis zur Radfahrausbildung: wahrnehmen, beurteilen, entscheiden und sicher handeln.

Verantwortung

Rücksicht und Beteiligung

Andere Perspektiven verstehen, Regeln begründen und das eigene Schulumfeld sachlich untersuchen.

Zukunft

Nachhaltige Mobilität

Verkehrsmittel und Wege auch im Hinblick auf Klima, Gesundheit, Teilhabe und Lebensqualität betrachten.

LVW-Jahresraster

Ein möglicher Weg durch die zehn Unterrichtsstunden

Das Raster ist eine eigenständig entwickelte LVW-Planungshilfe. Es überträgt die Berliner Kompetenzziele in fünf Doppelstunden und kann über das Schuljahr verteilt oder als Projekt gebündelt werden.

StundenBausteinMögliche Inhalte
1–2Wahrnehmen & sichtbar seinSchulweg, Blickbeziehungen, Geräusche und Sichtbarkeit
3–4Sicher entscheidenQuerungsstellen vergleichen, Situationen beurteilen und Regeln anwenden
5–6Bewegen & beherrschenGleichgewicht, Bremsen, Radfahrkompetenz und geschützte Praxis
7–8Mobilität untersuchenWege, Verkehrsmittel, Umwelt, Gesundheit und Barrierefreiheit
9–10Schulumfeld mitgestaltenBeobachten, auswerten, Vorschläge begründen und Ergebnisse präsentieren
Fächerübergreifend arbeiten

Mobilitätsbildung passt in viele Fächer.

Sachunterricht

Schulweg untersuchen, Verkehrsmittel vergleichen und sichere Querungsstellen begründen.

Deutsch

Beobachtungen präzise beschreiben, Sicherheitsregeln erklären und einen Elternhinweis formulieren.

Mathematik

Wege, Zeiten und Entfernungen erfassen, Verkehrszählungen auswerten und Ergebnisse darstellen.

Sport

Wahrnehmung, Gleichgewicht, Reaktion, Bremsen und koordiniertes Bewegen praktisch erproben.

Kunst

Sichtbarkeit, Signalfarben und verständliche Plakate für einen sicheren Schulweg gestalten.

Gesellschaft & Natur

Mobilitätsentscheidungen unter den Gesichtspunkten Sicherheit, Klima, Gesundheit und Teilhabe beurteilen.

Direkt einsetzbar

Unterrichtsimpuls: Eine Verkehrssituation sicher beurteilen

Ein urheberrechtlich eigenständiger LVW-Baustein für eine Unterrichtsstunde, anpassbar an Klassenstufe und Schulumfeld.

5 Minuten

Erfahrung aktivieren

Eine bekannte Situation zeigen oder beschreiben: Was nehmt ihr wahr, ohne sie sofort zu bewerten?

10 Minuten

Beobachten

Sicht, Geräusche, Bewegungen, Wege und mögliche Konflikte getrennt sammeln.

20 Minuten

Entscheiden & üben

Handlungsoptionen vergleichen, eine sichere Entscheidung begründen und im geschützten Rahmen erproben.

10 Minuten

Sichern & übertragen

Eine gemeinsame Regel formulieren und auf eine zweite, leicht veränderte Situation übertragen.

Didaktisch wichtig: Reine Regelabfrage genügt nicht. Entscheidend ist, dass Schülerinnen und Schüler Wahrnehmungen von Vermutungen unterscheiden, Risiken begründen und eine sichere Handlung auf neue Situationen übertragen können.
Geprüfte Originalquellen

Vorgaben, Handreichungen, Materialien und Fortbildungen

Die LVW fasst die Inhalte eigenständig zusammen. Für verbindliche Formulierungen, vollständige Unterrichtsbeispiele und Lizenzangaben führen die Links immer zu den offiziellen Originalangeboten.

Orientierungs- und Handlungsrahmen

Kompetenzmodell, Standards, Themenbereiche und Hinweise für fachübergreifenden Unterricht und Schulentwicklung.

Original-PDF öffnen ↗

Handreichung für Lehrkräfte

Praxisbeispiele, Ideen für unterschiedliche Fächer und Hinweise zur Entwicklung eines schulinternen Mobilitätskonzepts.

Original-PDF öffnen ↗

Fachliche Grundlage: Infoflyer „Berlin Sicher Mobil – für Lehrkräfte“, Orientierungs- und Handlungsrahmen sowie Handreichung für Mobilitätsbildung und Verkehrserziehung. Die Texte und Unterrichtsimpulse auf dieser Seite sind eigenständige Formulierungen der Landesverkehrswacht Berlin.

Frag die Verkehrswacht
Herausgegeben von der Landesverkehrswacht Berlin e. V.

Stand: August 2026 · Quellen und Hinweise werden transparent ausgewiesen.

Zu Quellen & Transparenz →